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Tamarinde

Tamarindus indica

Tropischer Baum mit Hülsenfrüchten, die süß-saures, braunes Fruchtfleisch enthalten.

Mächtiger tropischer Baum mit gefiederten Blättern und gelblichen Blüten mit roten Adern; in den langen Hülsen reift ein klebriges, süß-saures Fruchtfleisch heran – Grundlage für Saucen, Marinaden und Getränke von Indien bis Südostasien.

Familie
Fabaceae
Pflanzentyp
tropischer Baum
Sicherheitsstufe (orientierend)
Allgemein als sicher anerkannt
Bedeutung der Sicherheitsstufen (Legende aufklappen)
  • Allgemein als sicher anerkannt. Typischerweise ein gewöhnliches Kraut bei vernünftigem Sammeln und vernünftiger Anwendung; lesen Sie dennoch stets die konkreten Hinweise im Steckbrief.
  • Information. Vorrangig eine informative Stufe — wichtig sind die Details im Text und bei den Warnungen unten.
  • Vorsicht. Erfordert erhöhte Vorsicht (Dosierung, Dauer der Anwendung, empfindliche Gruppen, Wechselwirkungen).
  • Riskant. Erhebliche Risiken — prüfen Sie Quellen, Gegenanzeigen und gegebenenfalls eine fachliche Aufsicht.
  • Nicht unter häuslichen Bedingungen. Es ist nicht ratsam, unter häuslichen Bedingungen ohne Kenntnis und Sicherheit zu experimentieren.
  • Hohes Risiko bei innerlicher Anwendung. Besonderes Risiko bei innerlicher Anwendung (z. B. Alkaloide); vermeiden Sie eine langfristige oder unverantwortliche Einnahme.
  • Nicht angegeben. Die Stufe ist noch nicht ausgefüllt — verlassen Sie sich auf die einzelnen Warnungen und Verweise unten.

Schnellüberblick

Zusammenfassung für die praktische Entscheidung; Details finden sich in den Abschnitten unten.

Sicherheitsstufe
Allgemein als sicher anerkannt·Details
Wissenschaftliche Quellen im Steckbrief
Noch ohne veröffentlichte Einträge
Wann und was sammeln
Noch ohne Erntedaten.Gesamte Ernte
Verarbeitungsmethoden
Noch ohne Verknüpfungen zur Verarbeitung.Alle Methoden und Rezepte im Steckbrief
Themen und Beschwerden

Verdauung, Verstopfung

Abschnitt Themen · Übersicht der Beschwerden

Identifizierung und Verwechslungen

Langlebiger, immergrüner Baum aus der Familie Fabaceae, bis 25–30 m, mit dichter, vasenförmiger Krone und rauer, grauer, rissiger Borke. Blätter wechselständig, paarig gefiedert, mit 10–18 Paaren kleiner (1,2–3,2 cm) hellgrüner Blättchen, die sich nachts zusammenfalten. Blüten ca. 2,5 cm, fünfzählig, gelb mit rotorangenen Adern, in kurzen Trauben (Knospen rosa). Frucht eine nicht aufspringende, braune, hartschalige, gebogene Hülse (12–18 cm) mit klebriger, saurer, brauner Pulpa und flachen, glänzenden, braunen Samen.

Mögliche Verwechslungen und Risiken

Am häufigsten verwechselt mit der Manila-Tamarinde (Pithecellobium dulce), ebenfalls einer Hülsenfruchtpflanze und essbar (nicht giftig). Diese unterscheidet sich deutlich durch dornige Äste, doppelt gefiederte Blätter mit nur einem Blättchenpaar sowie kurze, aufspringende Hülsen, die sich öffnen und weißes, essbares Fruchtfleisch um flache, glänzende, schwarze Samen freilegen (gegenüber der langen, nicht aufspringenden Hülse mit brauner Pulpa der echten Tamarinde).

Ähnliche Kräuter

Es sind noch keine verwandten Kräuter verknüpft.

Themen und Beschwerden

Weitere Themen finden Sie in der Übersicht der Beschwerden und Themen.

  • Verdauung
    Traditionell· Traditioneller / kultureller Rahmen
  • Verstopfung
    Traditionell· Traditioneller / kultureller Rahmen

Geografisches Vorkommen

Noch ohne Nachweis des Vorkommens.

Ernte

Noch ohne Erntedaten.

Lagerung

Noch ohne Lagerungsdaten.

Verarbeitungsmethoden im Kräutersteckbrief

Noch ohne Verknüpfungen zu Verarbeitungsmethoden.

Traditionelle / spirituelle Verwendung

Getrennt von der Wissenschaft — die Einträge sind kultureller oder symbolischer Natur, keine Heilempfehlungen.

Noch ohne konkrete Einträge.

Wissenschaftliche Erkenntnisse

Jede Aussage hat einen Studientyp und eine Quelle (URL oder DOI), sofern vorhanden. Angaben zur Dosis aus der Literatur sind nur informativ.

Wie man die Etiketten zur Beweiskraft und zum Studientyp liest

Die Etiketten fassen zusammen, wie ein Eintrag im Katalog gekennzeichnet ist — sie sind keine medizinische Bewertung der Wirksamkeit. Lesen Sie bei jedem Eintrag stets die Zusammenfassung, die Einschränkungen und den Quellenverweis.

Beweiskraft

Evidenzniveau nicht angegeben
Der Autor des Eintrags hat keine Abstufung angegeben; beurteilen Sie anhand des Texts der Zusammenfassung, der Einschränkungen und des Quellenverweises.
Beschreibende / orientierende Literatur
Beschreibende oder fachliche Literatur ohne kontrollierten Gruppenvergleich — eher Kontext als "Wirkungsnachweis".
Schwache Evidenz
Studie oder Schlussfolgerung mit erheblichen methodischen Einschränkungen; nur als Signal zum weiteren Lesen zu verstehen.
Vorläufige Befunde
Erste oder kleinere Studie — eine interessante Richtung, aber kein endgültiges Urteil über Wirksamkeit oder Sicherheit.
Mittlere Beweiskraft
Mittlere Stärke je nach Studiendesign; Einschränkungen bei Stichprobe und Kontext gelten weiterhin.
Stärkere Evidenz
Stärkeres Design oder Konsistenz der Ergebnisse im Rahmen der angegebenen Studiengrenzen.
Übersichtsarbeit / Review
Eine Übersichtsarbeit fasst mehrere Quellen zusammen; die Qualität hängt von der Methode der Übersicht und dem Fachgebiet ab.

Studientyp

Erzählender / fachlicher Text
Fachlicher Text oder Übersicht ohne klassisches Studiendesign.
In-vitro-Studie
Experiment in Zellkultur oder Reagenzglas — sagt nichts über die Wirkung im Körper aus.
Tierstudie
Tiermodell — die Übertragung auf den Menschen ist nicht selbstverständlich.
Beobachtungsstudie
Beobachtung von Gruppen ohne zufällige Zuteilung der Behandlung; kann durch Störfaktoren irreführen.
Klinische Studie
Klinische Studie mit Menschen; wichtig sind Stichprobengröße und Kontrollgruppe.
Randomisierte kontrollierte Studie
Randomisierte kontrollierte Versuche gehören zu den stärkeren Designs, sofern sie gut durchgeführt sind.
Übersichtsstudie
Eine Übersichtsstudie fasst mehrere Arbeiten zusammen — es kommt auf die Regeln der Literaturauswahl an.
Systematische Übersichtsarbeit
Systematische Übersichtsarbeit mit klarer Methodik der Suche und Auswahl von Studien.
Meta-Analyse
Statistische Verbindung mehrerer Studien; das Ergebnis hängt von den Eingangsdaten und der Heterogenität ab.
Regulatorische Beurteilung / Monografie (EMA, WHO…)
Zusammenfassung einer Regulierungsbehörde zu einem Kräuterpräparat — ein anderer Kontext als eine einzelne RCT; oft zu Präparaten, nicht zu hausgemachtem Tee.
Fachmonografie (Kräuterpräparate)
Systematische Zusammenfassung der Literatur zu einer Pflanze oder Droge — die Qualität hängt vom Autor und Erscheinungsjahr ab.

Noch ohne veröffentlichte Studieneinträge.

Bilder

Noch ohne hochgeladene Bilder.

Sicherheit

Bedeutung der Warnungstypen

Der Typ bei jeder Warnung hilft, das Thema zu gruppieren — er bestimmt nicht den Schweregrad selbst (dieser wird durch ein eigenes Etikett angezeigt).

Innerliche Anwendung
Risiken beim Verschlucken, bei Extrakten, bei der Dauer der Anwendung oder der Konzentration bei innerlicher Anwendung.
Wechselwirkungen / Arzneimittel
Möglicher Einfluss auf Arzneimittel oder Wechselwirkung mit einer Behandlung — ziehen Sie Quellen und eine Fachperson zurate.
Rohe Pflanzenteile
Rohe, unreife oder schlecht aufbereitete Pflanzenteile können gefährlich sein.
Toxine und Regulierung
Gehalt an toxischen Stoffen oder regulierten Bestandteilen (z. B. in Destillaten).
Kontakt mit der Pflanze
Reizung der Haut oder Schleimhäute bei Kontakt mit der frischen Pflanze oder dem Saft.
Allergie
Allergische Reaktionen, oft im Zusammenhang mit der Pflanzenfamilie oder einer Sensibilisierung.
Ernte und Kontamination
Kontamination, Verwechslung der Art oder Sammeln an einem ungeeigneten Ort.

Noch ohne strukturierte Sicherheitseinträge.