Persicaria odorata
Vietnamesischer Koriander
Allgemein als sicher anerkanntWeitere Namen: Rau ram, Vietnamese mint, Laksa leaf, Daun kesum, Phak phai, Polygonum odoratum
Vietnamesisches Knöterich-Kraut mit scharfem Koriander-Zitrus-Aroma.
Ausdauernde, kriechende Pflanze mit schmalen, zart dunkel gezeichneten Blättern; frische Blätter haben ein scharfes Koriander-Zitrus-Aroma und werden in der vietnamesischen Küche zu Phở, Frühlingsrollen und Salaten gegeben.
- Familie
- Polygonaceae
- Pflanzentyp
- mehrjährige Pflanze
Bedeutung der Sicherheitsstufen (Legende aufklappen)
- Allgemein als sicher anerkannt. Typischerweise ein gewöhnliches Kraut bei vernünftigem Sammeln und vernünftiger Anwendung; lesen Sie dennoch stets die konkreten Hinweise im Steckbrief.
- Information. Vorrangig eine informative Stufe — wichtig sind die Details im Text und bei den Warnungen unten.
- Vorsicht. Erfordert erhöhte Vorsicht (Dosierung, Dauer der Anwendung, empfindliche Gruppen, Wechselwirkungen).
- Riskant. Erhebliche Risiken — prüfen Sie Quellen, Gegenanzeigen und gegebenenfalls eine fachliche Aufsicht.
- Nicht unter häuslichen Bedingungen. Es ist nicht ratsam, unter häuslichen Bedingungen ohne Kenntnis und Sicherheit zu experimentieren.
- Hohes Risiko bei innerlicher Anwendung. Besonderes Risiko bei innerlicher Anwendung (z. B. Alkaloide); vermeiden Sie eine langfristige oder unverantwortliche Einnahme.
- Nicht angegeben. Die Stufe ist noch nicht ausgefüllt — verlassen Sie sich auf die einzelnen Warnungen und Verweise unten.

Fotografie auf Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0).
Habitus der Pflanze
Schnellüberblick
Zusammenfassung für die praktische Entscheidung; Details finden sich in den Abschnitten unten.
- Sicherheitsstufe
- Allgemein als sicher anerkannt Details
- Wissenschaftliche Quellen im Steckbrief
- Noch ohne veröffentlichte Einträge
- Wann und was sammeln
- Blatt — Januar–Dezember
- Verarbeitungsmethoden
Kulinarische Verwendung, Umschlag
Alle Methoden und Rezepte im Steckbrief- Themen und Beschwerden
Blähungen und Flatulenz, Verdauung
Abschnitt Themen, Übersicht der Beschwerden
Identifizierung und Verwechslungen
Niederliegendes, kurzlebig ausdauerndes Kraut aus der Familie Polygonaceae, ca. 15–30 cm hoch, bis 60 cm ausbreitend. Blätter lanzettlich, schmal, zugespitzt, mit charakteristischer dunkelbraun-roter, keilförmiger (pfeilförmiger) Zeichnung auf der Blattoberseite. An den Knoten häutige, gefranste Tüten (Ochreae) mit langen, seidigen Haaren an der Spitze. Blüten klein, cremeweiß bis hellrosa (in den Tropen selten blühend). Beim Zerreiben starker Korianderduft.
Mögliche Verwechslungen und Risiken
Verwechslung mit anderen Arten der Gattung Persicaria (Knöterich) möglich, die sich durch den Bau der Tüte und vor allem das Fehlen der dunkelroten, keilförmigen Blattzeichnung und des Korianderdufts unterscheiden. Giftige Doppelgänger sind nicht belegt – die Gattung ist allgemein nicht giftig, sodass eine Verwechslung eine Frage des Geschmacks/der Qualität und nicht einer Vergiftung wäre.
Ähnliche Kräuter
Es sind noch keine verwandten Kräuter verknüpft.
Themen und Beschwerden
Weitere Themen finden Sie in der Übersicht der Beschwerden und Themen.
- Blähungen und FlatulenzKulinarisch· Traditioneller / kultureller RahmenTraditionell· Traditioneller / kultureller Rahmen
- VerdauungTraditionell· Traditioneller / kultureller Rahmen
Geografisches Vorkommen
Vietnam
Häufiges Wildvorkommen in der Region
Ernte
- BlattJanuar–Dezember
celoročně
Region: VietnamAnmerkungen: Junge frische Triebe aus dauerhaft feuchtem Substrat.
Lagerung
- Kühlen / Kühlschrank(Blatt)
Verarbeitungsmethoden im Kräutersteckbrief
Kochen, Backen, Würzen als Lebensmittel — eine allgemeine Kategorie ohne therapeutische Ansprüche.
Ausführliche Beschreibung der Methode (aus dem Katalog)
Die kulinarische Verwendung umfasst Kräuter als Zutaten von Gerichten, Getränken oder Gewürzen. Hier bewerten wir keine heilenden Wirkungen — wir erinnern nur an die Artbestimmung, Allergien und die thermische Zubereitung dort, wo sie notwendig ist (z. B. manche Früchte oder Pflanzenteile).
Die Kombination mit Alkohol, Zucker oder langem Kochen verändert das Ergebnis; prüfe Rezepte anhand kulinarischer Quellen.
Traditioneller Kontext zu dieser Methode: ja·Wissenschaftlicher Kontext zu dieser Methode: nein
Flüssiger oder breiiger Umschlag auf der Haut, oft über einem dünnen Tuch.
Ausführliche Beschreibung der Methode (aus dem Katalog)
Beim Umschlag wird feuchtes oder warmes Material direkt oder über einem Textil auf die Haut gelegt. Einwirkdauer und Temperatur sind entscheidend — zu heiß kann verbrennen, zu lange kann die Haut aufweichen.
Verwende saubere Tücher und beobachte die Hautreaktion in den ersten Minuten.
Traditioneller Kontext zu dieser Methode: ja·Wissenschaftlicher Kontext zu dieser Methode: nein
Traditionelle / spirituelle Verwendung
Getrennt von der Wissenschaft — die Einträge sind kultureller oder symbolischer Natur, keine Heilempfehlungen.
Noch ohne konkrete Einträge.
Wissenschaftliche Erkenntnisse
Jede Aussage hat einen Studientyp und eine Quelle (URL oder DOI), sofern vorhanden. Angaben zur Dosis aus der Literatur sind nur informativ.
Wie man die Etiketten zur Beweiskraft und zum Studientyp liest
Die Etiketten fassen zusammen, wie ein Eintrag im Katalog gekennzeichnet ist — sie sind keine medizinische Bewertung der Wirksamkeit. Lesen Sie bei jedem Eintrag stets die Zusammenfassung, die Einschränkungen und den Quellenverweis.
Beweiskraft
- Evidenzniveau nicht angegeben
- Der Autor des Eintrags hat keine Abstufung angegeben; beurteilen Sie anhand des Texts der Zusammenfassung, der Einschränkungen und des Quellenverweises.
- Beschreibende / orientierende Literatur
- Beschreibende oder fachliche Literatur ohne kontrollierten Gruppenvergleich — eher Kontext als "Wirkungsnachweis".
- Schwache Evidenz
- Studie oder Schlussfolgerung mit erheblichen methodischen Einschränkungen; nur als Signal zum weiteren Lesen zu verstehen.
- Vorläufige Befunde
- Erste oder kleinere Studie — eine interessante Richtung, aber kein endgültiges Urteil über Wirksamkeit oder Sicherheit.
- Mittlere Beweiskraft
- Mittlere Stärke je nach Studiendesign; Einschränkungen bei Stichprobe und Kontext gelten weiterhin.
- Stärkere Evidenz
- Stärkeres Design oder Konsistenz der Ergebnisse im Rahmen der angegebenen Studiengrenzen.
- Übersichtsarbeit / Review
- Eine Übersichtsarbeit fasst mehrere Quellen zusammen; die Qualität hängt von der Methode der Übersicht und dem Fachgebiet ab.
Studientyp
- Erzählender / fachlicher Text
- Fachlicher Text oder Übersicht ohne klassisches Studiendesign.
- In-vitro-Studie
- Experiment in Zellkultur oder Reagenzglas — sagt nichts über die Wirkung im Körper aus.
- Tierstudie
- Tiermodell — die Übertragung auf den Menschen ist nicht selbstverständlich.
- Beobachtungsstudie
- Beobachtung von Gruppen ohne zufällige Zuteilung der Behandlung; kann durch Störfaktoren irreführen.
- Klinische Studie
- Klinische Studie mit Menschen; wichtig sind Stichprobengröße und Kontrollgruppe.
- Randomisierte kontrollierte Studie
- Randomisierte kontrollierte Versuche gehören zu den stärkeren Designs, sofern sie gut durchgeführt sind.
- Übersichtsstudie
- Eine Übersichtsstudie fasst mehrere Arbeiten zusammen — es kommt auf die Regeln der Literaturauswahl an.
- Systematische Übersichtsarbeit
- Systematische Übersichtsarbeit mit klarer Methodik der Suche und Auswahl von Studien.
- Meta-Analyse
- Statistische Verbindung mehrerer Studien; das Ergebnis hängt von den Eingangsdaten und der Heterogenität ab.
- Regulatorische Beurteilung / Monografie (EMA, WHO…)
- Zusammenfassung einer Regulierungsbehörde zu einem Kräuterpräparat — ein anderer Kontext als eine einzelne RCT; oft zu Präparaten, nicht zu hausgemachtem Tee.
- Fachmonografie (Kräuterpräparate)
- Systematische Zusammenfassung der Literatur zu einer Pflanze oder Droge — die Qualität hängt vom Autor und Erscheinungsjahr ab.
Noch ohne veröffentlichte Studieneinträge.
Bilder
Das Hauptfoto befindet sich im Kopf des Steckbriefs. Weitere Aufnahmen erscheinen hier, sobald sie verfügbar sind.
Sicherheit
Bedeutung der Warnungstypen
Der Typ bei jeder Warnung hilft, das Thema zu gruppieren — er bestimmt nicht den Schweregrad selbst (dieser wird durch ein eigenes Etikett angezeigt).
- Innerliche Anwendung
- Risiken beim Verschlucken, bei Extrakten, bei der Dauer der Anwendung oder der Konzentration bei innerlicher Anwendung.
- Wechselwirkungen / Arzneimittel
- Möglicher Einfluss auf Arzneimittel oder Wechselwirkung mit einer Behandlung — ziehen Sie Quellen und eine Fachperson zurate.
- Rohe Pflanzenteile
- Rohe, unreife oder schlecht aufbereitete Pflanzenteile können gefährlich sein.
- Toxine und Regulierung
- Gehalt an toxischen Stoffen oder regulierten Bestandteilen (z. B. in Destillaten).
- Kontakt mit der Pflanze
- Reizung der Haut oder Schleimhäute bei Kontakt mit der frischen Pflanze oder dem Saft.
- Allergie
- Allergische Reaktionen, oft im Zusammenhang mit der Pflanzenfamilie oder einer Sensibilisierung.
- Ernte und Kontamination
- Kontamination, Verwechslung der Art oder Sammeln an einem ungeeigneten Ort.
Noch ohne strukturierte Sicherheitseinträge.