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Echter Baldrian

Valeriana officinalis

Weitere Namen: Kozlík

Weißer Blütenstand; Wurzel traditionell in Tinkturen verwendet.

Grundständige Blätter unpaarig gefiedert, Stängelblätter gegenständig.

Familie
Caprifoliaceae
Pflanzentyp
mehrjährige Pflanze
Sicherheitsstufe (orientierend)
Vorsicht
Bedeutung der Sicherheitsstufen (Legende aufklappen)
  • Allgemein als sicher anerkannt. Typischerweise ein gewöhnliches Kraut bei vernünftigem Sammeln und vernünftiger Anwendung; lesen Sie dennoch stets die konkreten Hinweise im Steckbrief.
  • Information. Vorrangig eine informative Stufe — wichtig sind die Details im Text und bei den Warnungen unten.
  • Vorsicht. Erfordert erhöhte Vorsicht (Dosierung, Dauer der Anwendung, empfindliche Gruppen, Wechselwirkungen).
  • Riskant. Erhebliche Risiken — prüfen Sie Quellen, Gegenanzeigen und gegebenenfalls eine fachliche Aufsicht.
  • Nicht unter häuslichen Bedingungen. Es ist nicht ratsam, unter häuslichen Bedingungen ohne Kenntnis und Sicherheit zu experimentieren.
  • Hohes Risiko bei innerlicher Anwendung. Besonderes Risiko bei innerlicher Anwendung (z. B. Alkaloide); vermeiden Sie eine langfristige oder unverantwortliche Einnahme.
  • Nicht angegeben. Die Stufe ist noch nicht ausgefüllt — verlassen Sie sich auf die einzelnen Warnungen und Verweise unten.
Kozlík lékařský — habitus rostliny (Wikimedia Commons).

Fotografie na Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0).

Habitus der Pflanze

Sicherheit — vor der Anwendung lesen

Bei diesem Kraut ist es wichtig, Hinweise, Verwechslungen und mögliche Warnungen zu prüfen. Fahren Sie zunächst mit dem Abschnitt Sicherheit fort.

Schnellüberblick

Zusammenfassung für die praktische Entscheidung; Details finden sich in den Abschnitten unten.

Sicherheitsstufe
Vorsicht·Details
Wissenschaftliche Quellen im Steckbrief
Noch ohne veröffentlichte Einträge
Wann und was sammeln
Noch ohne Erntedaten.Gesamte Ernte
Verarbeitungsmethoden

Tee, Absud, Tinktur

Alle Methoden und Rezepte im Steckbrief
Themen und Beschwerden

Angst und innere Unruhe, Kopfschmerzen und Anspannung, Schlaf und Träume

Abschnitt Themen · Übersicht der Beschwerden

Identifizierung und Verwechslungen

Typischer Geruch der getrockneten Wurzel.

Mögliche Verwechslungen und Risiken

Von wildem Baldrian und Zierpflanzenarten zu unterscheiden.

Ähnliche Kräuter

Es sind noch keine verwandten Kräuter verknüpft.

Themen und Beschwerden

Weitere Themen finden Sie in der Übersicht der Beschwerden und Themen.

Geografisches Vorkommen

Noch ohne Nachweis des Vorkommens.

Ernte

Noch ohne Erntedaten.

Lagerung

  • Trocknen(Blatt)

Verarbeitungsmethoden im Kräutersteckbrief

  • Tee(Blatt)Eignung: Hohe Eignung

    Aufguss oder kurze Extraktion in Wasser; typischerweise ohne langes Kochen.

    Ausführliche Beschreibung der Methode (aus dem Katalog)

    Im engeren Sinne bezeichnet Tee oft einen Aufguss: Du übergießt das Trockenmaterial mit Wasser knapp unter dem Siedepunkt und lässt es einige Minuten ziehen. Temperatur, Ziehdauer und das Verhältnis von Rohstoff zu Wasser verändern Geschmack und Zusammensetzung des Auszugs.

    Vom "Absud" unterscheidet er sich durch die kürzere Einwirkung der Hitze und die geringere Kochintensität; für zarte Blätter und Blüten ist der Aufguss oft besser geeignet als langes Kochen. Beim konkreten Kraut richte dich stets nach der Karte des Krauts, dem Pflanzenteil und den Sicherheitshinweisen — allgemeine Regeln ersetzen nicht die Beurteilung der Art.

    Traditioneller Kontext zu dieser Methode: ja·Wissenschaftlicher Kontext zu dieser Methode: nein

  • Absud(Wurzel)Eignung: Mittlere Eignung

    Längeres Kochen des Pflanzenmaterials in Wasser.

    Ausführliche Beschreibung der Methode (aus dem Katalog)

    Ein Absud entsteht durch Kochen (oder langes Verweilen knapp am Siedepunkt) in Wasser — je nach Tradition und Art des Rohstoffs oft 10–20 Minuten. Dichtere und schwerere Pflanzenteile (Wurzeln, Rinde, manche Samen) werden auf diese Weise oft zuverlässiger zubereitet als durch einen kurzen Aufguss.

    Gegenüber dem Aufguss kann er mehr Stoffe extrahieren, aber auch mehr Tannine oder Bitterstoffe; der Geschmack ist meist anders als bei einem zarten Tee. Kombiniere dies mit den Angaben auf der Karte des Krauts zum geeigneten Pflanzenteil und zu den Gegenanzeigen.

    Traditioneller Kontext zu dieser Methode: ja·Wissenschaftlicher Kontext zu dieser Methode: nein

  • Tinktur(Wurzel)Eignung: Hohe Eignung

    Alkoholischer oder alkoholisch-wässriger Auszug (Mazeration).

    Ausführliche Beschreibung der Methode (aus dem Katalog)

    Eine Tinktur ist in der Regel eine langfristige Mazeration von Pflanzenmaterial in Alkohol (manchmal in einer Mischung mit Wasser). Alkohol und Zeit setzen andere Stoffgruppen frei als reines heißes Wasser; Konzentration und Stabilität des Präparats hängen vom Verhältnis von Rohstoff, Lösungsmittel und Verfahren ab.

    Die Eigenherstellung unterliegt je nach Land rechtlichen und sicherheitstechnischen Einschränkungen; auf der Website geben wir eine allgemeine Beschreibung an, keine Rezepturen. Beim konkreten Kraut beachte die Karte, die Wechselwirkungen und die Warnungen vor der Eigenherstellung.

    Traditioneller Kontext zu dieser Methode: ja·Wissenschaftlicher Kontext zu dieser Methode: nein

Traditionelle / spirituelle Verwendung

Getrennt von der Wissenschaft — die Einträge sind kultureller oder symbolischer Natur, keine Heilempfehlungen.

Noch ohne konkrete Einträge.

Wissenschaftliche Erkenntnisse

Jede Aussage hat einen Studientyp und eine Quelle (URL oder DOI), sofern vorhanden. Angaben zur Dosis aus der Literatur sind nur informativ.

Wie man die Etiketten zur Beweiskraft und zum Studientyp liest

Die Etiketten fassen zusammen, wie ein Eintrag im Katalog gekennzeichnet ist — sie sind keine medizinische Bewertung der Wirksamkeit. Lesen Sie bei jedem Eintrag stets die Zusammenfassung, die Einschränkungen und den Quellenverweis.

Beweiskraft

Evidenzniveau nicht angegeben
Der Autor des Eintrags hat keine Abstufung angegeben; beurteilen Sie anhand des Texts der Zusammenfassung, der Einschränkungen und des Quellenverweises.
Beschreibende / orientierende Literatur
Beschreibende oder fachliche Literatur ohne kontrollierten Gruppenvergleich — eher Kontext als "Wirkungsnachweis".
Schwache Evidenz
Studie oder Schlussfolgerung mit erheblichen methodischen Einschränkungen; nur als Signal zum weiteren Lesen zu verstehen.
Vorläufige Befunde
Erste oder kleinere Studie — eine interessante Richtung, aber kein endgültiges Urteil über Wirksamkeit oder Sicherheit.
Mittlere Beweiskraft
Mittlere Stärke je nach Studiendesign; Einschränkungen bei Stichprobe und Kontext gelten weiterhin.
Stärkere Evidenz
Stärkeres Design oder Konsistenz der Ergebnisse im Rahmen der angegebenen Studiengrenzen.
Übersichtsarbeit / Review
Eine Übersichtsarbeit fasst mehrere Quellen zusammen; die Qualität hängt von der Methode der Übersicht und dem Fachgebiet ab.

Studientyp

Erzählender / fachlicher Text
Fachlicher Text oder Übersicht ohne klassisches Studiendesign.
In-vitro-Studie
Experiment in Zellkultur oder Reagenzglas — sagt nichts über die Wirkung im Körper aus.
Tierstudie
Tiermodell — die Übertragung auf den Menschen ist nicht selbstverständlich.
Beobachtungsstudie
Beobachtung von Gruppen ohne zufällige Zuteilung der Behandlung; kann durch Störfaktoren irreführen.
Klinische Studie
Klinische Studie mit Menschen; wichtig sind Stichprobengröße und Kontrollgruppe.
Randomisierte kontrollierte Studie
Randomisierte kontrollierte Versuche gehören zu den stärkeren Designs, sofern sie gut durchgeführt sind.
Übersichtsstudie
Eine Übersichtsstudie fasst mehrere Arbeiten zusammen — es kommt auf die Regeln der Literaturauswahl an.
Systematische Übersichtsarbeit
Systematische Übersichtsarbeit mit klarer Methodik der Suche und Auswahl von Studien.
Meta-Analyse
Statistische Verbindung mehrerer Studien; das Ergebnis hängt von den Eingangsdaten und der Heterogenität ab.
Regulatorische Beurteilung / Monografie (EMA, WHO…)
Zusammenfassung einer Regulierungsbehörde zu einem Kräuterpräparat — ein anderer Kontext als eine einzelne RCT; oft zu Präparaten, nicht zu hausgemachtem Tee.
Fachmonografie (Kräuterpräparate)
Systematische Zusammenfassung der Literatur zu einer Pflanze oder Droge — die Qualität hängt vom Autor und Erscheinungsjahr ab.

Noch ohne veröffentlichte Studieneinträge.

Bilder

Das Hauptfoto befindet sich im Kopf des Steckbriefs. Weitere Aufnahmen erscheinen hier, sobald sie verfügbar sind.

Sicherheit

Bedeutung der Warnungstypen

Der Typ bei jeder Warnung hilft, das Thema zu gruppieren — er bestimmt nicht den Schweregrad selbst (dieser wird durch ein eigenes Etikett angezeigt).

Innerliche Anwendung
Risiken beim Verschlucken, bei Extrakten, bei der Dauer der Anwendung oder der Konzentration bei innerlicher Anwendung.
Wechselwirkungen / Arzneimittel
Möglicher Einfluss auf Arzneimittel oder Wechselwirkung mit einer Behandlung — ziehen Sie Quellen und eine Fachperson zurate.
Rohe Pflanzenteile
Rohe, unreife oder schlecht aufbereitete Pflanzenteile können gefährlich sein.
Toxine und Regulierung
Gehalt an toxischen Stoffen oder regulierten Bestandteilen (z. B. in Destillaten).
Kontakt mit der Pflanze
Reizung der Haut oder Schleimhäute bei Kontakt mit der frischen Pflanze oder dem Saft.
Allergie
Allergische Reaktionen, oft im Zusammenhang mit der Pflanzenfamilie oder einer Sensibilisierung.
Ernte und Kontamination
Kontamination, Verwechslung der Art oder Sammeln an einem ungeeigneten Ort.

Noch ohne strukturierte Sicherheitseinträge.