Zum Inhalt springen
← Zurück zu den Kräutern

Echtes Johanniskraut

Hypericum perforatum

Weitere Namen: St John's wort

Gelbe Blüten; typische Punkte in den Blättern.

Goldene Blüten, gegenständige Blätter.

Familie
Hypericaceae
Pflanzentyp
mehrjährige Pflanze
Sicherheitsstufe (orientierend)
Vorsicht
Bedeutung der Sicherheitsstufen (Legende aufklappen)
  • Allgemein als sicher anerkannt. Typischerweise ein gewöhnliches Kraut bei vernünftigem Sammeln und vernünftiger Anwendung; lesen Sie dennoch stets die konkreten Hinweise im Steckbrief.
  • Information. Vorrangig eine informative Stufe — wichtig sind die Details im Text und bei den Warnungen unten.
  • Vorsicht. Erfordert erhöhte Vorsicht (Dosierung, Dauer der Anwendung, empfindliche Gruppen, Wechselwirkungen).
  • Riskant. Erhebliche Risiken — prüfen Sie Quellen, Gegenanzeigen und gegebenenfalls eine fachliche Aufsicht.
  • Nicht unter häuslichen Bedingungen. Es ist nicht ratsam, unter häuslichen Bedingungen ohne Kenntnis und Sicherheit zu experimentieren.
  • Hohes Risiko bei innerlicher Anwendung. Besonderes Risiko bei innerlicher Anwendung (z. B. Alkaloide); vermeiden Sie eine langfristige oder unverantwortliche Einnahme.
  • Nicht angegeben. Die Stufe ist noch nicht ausgefüllt — verlassen Sie sich auf die einzelnen Warnungen und Verweise unten.
Třezalka tečkovaná — habitus rostliny (Wikimedia Commons).

Fotografie na Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0).

Habitus der Pflanze

Sicherheit — vor der Anwendung lesen

Bei diesem Kraut ist es wichtig, Hinweise, Verwechslungen und mögliche Warnungen zu prüfen. Fahren Sie zunächst mit dem Abschnitt Sicherheit fort.

Schnellüberblick

Zusammenfassung für die praktische Entscheidung; Details finden sich in den Abschnitten unten.

Sicherheitsstufe
Vorsicht·Details
Wissenschaftliche Quellen im Steckbrief
Ja — angegebene Quellen bei den Aussagen·Abschnitt Wissenschaft
Wann und was sammeln
  • Blüte — Juni–August
Gesamte Ernte
Verarbeitungsmethoden

Tee, Kräuteröl, Honig, Kapseln

Alle Methoden und Rezepte im Steckbrief
Themen und Beschwerden

Schlaf und Einschlafen, Schwankende Stimmung, Stress und Anspannung

Abschnitt Themen · Übersicht der Beschwerden

Identifizierung und Verwechslungen

Mehrjährige Pflanze mit aufrechten, verzweigten Stängeln, die zwei deutliche Längsleisten tragen (daher manchmal die Bezeichnung 'zweikantiger Stängel'). Blätter gegenständig, sitzend, eiförmig-lanzettlich, mit zahlreichen durchscheinenden Drüsen, die im Gegenlicht im Blatt sichtbar sind (daher das lateinische 'perforatum'), und mit dunklen schwarzbraunen Drüsen entlang des Blattrandes. Die Blütchen sind goldgelb, mit fünf asymmetrischen Kronblättern mit schwarzen Punkten entlang des Randes.

Mögliche Verwechslungen und Risiken

Die schwerwiegendste Verwechslungsgefahr besteht mit dem Geflecktem Johanniskraut (Hypericum maculatum), das einen vierkantigen (quadratischen) Stängel ohne Längsleisten besitzt und bei dem durchscheinende Drüsen nur selten vorhanden sind oder ganz fehlen — die Blätter sind praktisch ungepunktet. Das Hybrid-Johanniskraut (H. × desetangsii, H. maculatum × H. perforatum) weist Übergangsmerkmale auf. Die zuverlässige Identifikation beruht auf der Kombination von zwei Längsleisten am Stängel und zahlreichen durchscheinenden Drüsen, die über die gesamte Blattfläche verteilt sind.

Ähnliche Kräuter

  • Zitronenmelisse

    Oft gemeinsam in der Diskussion über "Ruhe" und Kräutertees — Johanniskraut hat besondere Themen rund um Wechselwirkungen und Sonne.

Themen und Beschwerden

Weitere Themen finden Sie in der Übersicht der Beschwerden und Themen.

Arzneimittelwechselwirkungen und Fotosensibilität

Informationen im Steckbrief — sie ersetzen weder eine fachliche medizinische Betreuung noch eine individuelle Beurteilung.

Wechselwirkungen mit Arzneimitteln

Präparate aus Echtem Johanniskraut induzieren die Enzyme CYP3A4, CYP2B6, CYP2C9, CYP2C19 sowie das Transportprotein P-Glykoprotein. Die gleichzeitige Anwendung ist kontraindiziert mit: Kumarin-Antikoagulanzien (z. B. Warfarin), Ciclosporin, Everolimus, Sirolimus, Tacrolimus (systemisch), Fosamprenavir, Indinavir und anderen HIV-Proteaseinhibitoren, nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NRTIs), Irinotecan, Imatinib und anderen Zytostatika, die über die oben genannten CYP-Enzyme metabolisiert werden. Eine Senkung der Plasmakonzentration hormoneller Kontrazeptiva kann zu einer ungewollten Schwangerschaft führen. Pharmakodynamische Wechselwirkung: in Kombination mit SSRI (z. B. Sertralin, Paroxetin) oder Buspiron kann sehr selten ein Serotonin-Syndrom auftreten (Schwitzen, Tachykardie, Agitiertheit, Tremor).

Fotosensibilität

Während der Behandlung mit Johanniskraut-Präparaten ist eine intensive Exposition gegenüber UV-Strahlung (Sonne, Solarium) zu vermeiden. Das Risiko einer Photosensibilität steht im Zusammenhang mit dem Gehalt an Hypericin.

Geografisches Vorkommen

  • Tschechische Republik

    Häufiges Wildvorkommen in der Region

    Verbreitetes Vorkommen in der Tschechischen Republik in geeigneten Biotopen.

  • Österreich

    Häufiges Wildvorkommen in der Region

    Welle 1 (Seed): weite Verbreitung in Mitteleuropa — anhand von Atlas / nationalen Listen überprüfen.

  • Deutschland

    Häufiges Wildvorkommen in der Region

    Welle 1 (Seed): weite Verbreitung in Mitteleuropa — anhand von Atlas / nationalen Listen überprüfen.

  • Ungarn

    Häufiges Wildvorkommen in der Region

    Welle 1 (Seed): weite Verbreitung in Mitteleuropa — anhand von Atlas / nationalen Listen überprüfen.

  • Polen

    Häufiges Wildvorkommen in der Region

    Welle 1 (Seed): weite Verbreitung in Mitteleuropa — anhand von Atlas / nationalen Listen überprüfen.

  • Slowakei

    Häufiges Wildvorkommen in der Region

    Welle 1 (Seed): weite Verbreitung in Mitteleuropa — anhand von Atlas / nationalen Listen überprüfen.

  • Frankreich

    Häufiges Wildvorkommen in der Region

    FR: Vorkommen für die Hauptpalette europäischer Arten aus dem Katalog — mit nationalem Atlas / Roter Liste ergänzen.

  • Japan

    Eher randständig (Garten, Anbau oder Vorkommen am Arealrand)

    JP Top 20: gemäßigter und ostasiatischer Kontext — mit der Flora Japans / Kultivierung überprüfen.

  • Kanada

    Eher randständig (Garten, Anbau oder Vorkommen am Arealrand)

    CA Top 20: Nordamerika — mit Atlas / Naturalisierung und kultureller Verbreitung überprüfen.

  • Australien

    Eher randständig (Garten, Anbau oder Vorkommen am Arealrand)

    AU Top 20: Archäophyten + endemische Arten — mit Atlanten eingeführter Arten / nationaler Flora überprüfen.

Ernte

  • BlüteJuni–August

    léto

    Region: Tschechische Republik

    Anmerkungen: Blütenspitzen — auf Lichtempfindlichkeit achten.

Lagerung

  • Trocknen(Blatt)

Verarbeitungsmethoden im Kräutersteckbrief

  • Tee(Blüte)Eignung: Hohe Eignung

    Aufguss oder kurze Extraktion in Wasser; typischerweise ohne langes Kochen.

    Ausführliche Beschreibung der Methode (aus dem Katalog)

    Im engeren Sinne bezeichnet Tee oft einen Aufguss: Du übergießt das Trockenmaterial mit Wasser knapp unter dem Siedepunkt und lässt es einige Minuten ziehen. Temperatur, Ziehdauer und das Verhältnis von Rohstoff zu Wasser verändern Geschmack und Zusammensetzung des Auszugs.

    Vom "Absud" unterscheidet er sich durch die kürzere Einwirkung der Hitze und die geringere Kochintensität; für zarte Blätter und Blüten ist der Aufguss oft besser geeignet als langes Kochen. Beim konkreten Kraut richte dich stets nach der Karte des Krauts, dem Pflanzenteil und den Sicherheitshinweisen — allgemeine Regeln ersetzen nicht die Beurteilung der Art.

    Traditioneller Kontext zu dieser Methode: ja·Wissenschaftlicher Kontext zu dieser Methode: nein

    Tee aus Blüten des Echten Johanniskrauts

    Etwa 12 minAnfängerWissenschaftliches Profil

    Rezept öffnen →

  • Kräuteröl(Blüte)Eignung: Hohe Eignung

    Mazeration von Kräutern in Pflanzenöl (kalt oder bei leichter Erwärmung).

    Ausführliche Beschreibung der Methode (aus dem Katalog)

    Kräuteröl entsteht durch Eintauchen von Trockenmaterial oder frischem Material in Öl (z. B. Oliven-, Sonnenblumenöl) mit Zeit und gegebenenfalls schonender Erwärmung. Das Ergebnis ist kein ätherisches Öl aus der Destillation — es handelt sich um einen anderen Auszugstyp und eine andere Verwendung (oft äußerlich oder kulinarisch je nach Rezeptur).

    Temperatur, Licht und Feuchtigkeit des Materials beeinflussen die Haltbarkeit; ranziges Öl bedeutet Aussortieren.

    Traditioneller Kontext zu dieser Methode: ja·Wissenschaftlicher Kontext zu dieser Methode: nein

  • Honig(Blüte)Eignung: Mittlere Eignung

    Mazeration in Honig (Honigkonserve von Rohstoffen).

    Ausführliche Beschreibung der Methode (aus dem Katalog)

    Honig als Mazerationsmedium bildet eine viskose Mischung mit eigener Biochemie: niedrige Wasseraktivität, Säuregehalt und die Enzyme des Honigs beeinflussen Haltbarkeit und Geschmack. Traditionell wird er bei zarten Blüten oder Kräutern verwendet, wo man das Aroma mit dem Honig verbinden möchte.

    Botulinumtoxin und die Sicherheit von Honig bei Säuglingen sind allgemeine Themen außerhalb des Rahmens eines einzelnen Krauts; die konkrete Mazerationsdauer, die Verhältnisse und die Lagerung legen die Rezeptur und die Quelle fest, nicht diese allgemeine Beschreibung.

    Traditioneller Kontext zu dieser Methode: ja·Wissenschaftlicher Kontext zu dieser Methode: nein

  • Kapseln(Blüte)Eignung: Mittlere Eignung

    Befüllen von Kapseln mit Trockenmaterial oder Pulver; häusliche und industrielle Variante.

    Ausführliche Beschreibung der Methode (aus dem Katalog)

    Kapseln ermöglichen eine genaue Dosierung und das Verbergen des Geschmacks bitterer Rohstoffe. Häusliche Füllgeräte gibt es, aber Hygiene, Homogenität der Mischung und Lagerung sind anspruchsvoller als beim Tee.

    Halte dich an die Gesetzgebung für Nahrungsergänzungsmittel, wo dies gilt.

    Traditioneller Kontext zu dieser Methode: nein·Wissenschaftlicher Kontext zu dieser Methode: ja

Traditionelle / spirituelle Verwendung

Getrennt von der Wissenschaft — die Einträge sind kultureller oder symbolischer Natur, keine Heilempfehlungen.

  • Fest der Sommersonne und gelbe Wiese

    Allgemein

    Traditionelle VerwendungVolkstümliche VerwendungKräuterüberlieferung

    Das Tüpfel-Johanniskraut ist in vielen Ländern mit dem Johannistag und dem Bild der gelben Wiese zur Zeit der längsten Tage verbunden. Die Symbolik von Licht und offener Landschaft geht über die Kräuterkunde hinaus — in modernen Hinweisen stets getrennt von Arzneimitteln und Lichtempfindlichkeit zu betrachten.

    Form:
    čaj, olejové maceráty v lidové praxi
    Stärke der Aussage:
    Tradition
    Anmerkung zur Quelle:
    Kalendarische und christlich-kulturelle Schichten in Europa; keine spirituelle Anleitung zur Anwendung.

Wissenschaftliche Erkenntnisse

Jede Aussage hat einen Studientyp und eine Quelle (URL oder DOI), sofern vorhanden. Angaben zur Dosis aus der Literatur sind nur informativ.

Wie man die Etiketten zur Beweiskraft und zum Studientyp liest

Die Etiketten fassen zusammen, wie ein Eintrag im Katalog gekennzeichnet ist — sie sind keine medizinische Bewertung der Wirksamkeit. Lesen Sie bei jedem Eintrag stets die Zusammenfassung, die Einschränkungen und den Quellenverweis.

Beweiskraft

Evidenzniveau nicht angegeben
Der Autor des Eintrags hat keine Abstufung angegeben; beurteilen Sie anhand des Texts der Zusammenfassung, der Einschränkungen und des Quellenverweises.
Beschreibende / orientierende Literatur
Beschreibende oder fachliche Literatur ohne kontrollierten Gruppenvergleich — eher Kontext als "Wirkungsnachweis".
Schwache Evidenz
Studie oder Schlussfolgerung mit erheblichen methodischen Einschränkungen; nur als Signal zum weiteren Lesen zu verstehen.
Vorläufige Befunde
Erste oder kleinere Studie — eine interessante Richtung, aber kein endgültiges Urteil über Wirksamkeit oder Sicherheit.
Mittlere Beweiskraft
Mittlere Stärke je nach Studiendesign; Einschränkungen bei Stichprobe und Kontext gelten weiterhin.
Stärkere Evidenz
Stärkeres Design oder Konsistenz der Ergebnisse im Rahmen der angegebenen Studiengrenzen.
Übersichtsarbeit / Review
Eine Übersichtsarbeit fasst mehrere Quellen zusammen; die Qualität hängt von der Methode der Übersicht und dem Fachgebiet ab.

Studientyp

Erzählender / fachlicher Text
Fachlicher Text oder Übersicht ohne klassisches Studiendesign.
In-vitro-Studie
Experiment in Zellkultur oder Reagenzglas — sagt nichts über die Wirkung im Körper aus.
Tierstudie
Tiermodell — die Übertragung auf den Menschen ist nicht selbstverständlich.
Beobachtungsstudie
Beobachtung von Gruppen ohne zufällige Zuteilung der Behandlung; kann durch Störfaktoren irreführen.
Klinische Studie
Klinische Studie mit Menschen; wichtig sind Stichprobengröße und Kontrollgruppe.
Randomisierte kontrollierte Studie
Randomisierte kontrollierte Versuche gehören zu den stärkeren Designs, sofern sie gut durchgeführt sind.
Übersichtsstudie
Eine Übersichtsstudie fasst mehrere Arbeiten zusammen — es kommt auf die Regeln der Literaturauswahl an.
Systematische Übersichtsarbeit
Systematische Übersichtsarbeit mit klarer Methodik der Suche und Auswahl von Studien.
Meta-Analyse
Statistische Verbindung mehrerer Studien; das Ergebnis hängt von den Eingangsdaten und der Heterogenität ab.
Regulatorische Beurteilung / Monografie (EMA, WHO…)
Zusammenfassung einer Regulierungsbehörde zu einem Kräuterpräparat — ein anderer Kontext als eine einzelne RCT; oft zu Präparaten, nicht zu hausgemachtem Tee.
Fachmonografie (Kräuterpräparate)
Systematische Zusammenfassung der Literatur zu einer Pflanze oder Droge — die Qualität hängt vom Autor und Erscheinungsjahr ab.
  • Eine systematische Cochrane-Übersicht (29 RCT, >5400 Patienten) fasst zusammen, dass Johanniskraut-Extrakte wirksamer als Placebo und ähnlich wirksam wie einige Standard-Antidepressiva bei leichter bis mittelschwerer Depression sein konnten; die Interpretation wird durch die Heterogenität der Studien und Präparate erschwert.

    Übersichtsarbeit / ReviewSystematische ÜbersichtsarbeitJahr: 2008

    Einschränkungen: Die Extraktprofile und Herkunftsländer der Studien unterscheiden sich; die Ergebnisse lassen sich nicht ohne Weiteres auf Teeaufgüsse oder konkrete Produkte übertragen; kein Ersatz für psychiatrische Betreuung.

    Linde K, Berner MM, Kriston LCochrane Database of Systematic Reviews

    St John's wort for major depression (Cochrane systematic review)

    DOI: 10.1002/14651858.CD000448.pub3

  • Eine Übersicht klinischer Wechselwirkungen fasst zusammen, dass Johanniskraut CYP3A4 und P-Glykoprotein induziert (hyperforinabhängig) und die Spiegel zahlreicher Arzneimittel senken kann (z. B. Immunsuppressiva, Antikoagulanzien, Verhütungsmittel); der Grad der Induktion korreliert mit dem Hyperforingehalt des Präparats.

    Mittlere BeweiskraftÜbersichtsstudieJahr: 2020

    Einschränkungen: Nicht alle kommerziellen Präparate haben denselben Hyperforingehalt; Open-Access-Volltext auch unter PMC7056460; die Zusammenfassung ersetzt keine individuelle Beurteilung mit Arzt oder Apotheker.

    Meyer zu Schwabedissen HEBritish Journal of Pharmacology

    Clinical relevance of St. John's wort drug interactions revisited

    DOI: 10.1111/bph.14936

  • Die EMA HMPC für das Johanniskraut beschreibt zugelassene Präparate und den Sicherheitsrahmen einschließlich Wechselwirkungen; ein heißer Aufguss aus den Blüten ist nicht dasselbe wie ein standardisierter Extrakt.

    Übersichtsarbeit / ReviewRegulatorische Beurteilung / Monografie (EMA, WHO…)Jahr: 2022

    Zubereitungsform in der Studie: infusion

    Wirkstoff / Schwerpunkt: Hypericin, Hyperforin, Flavonoide (gemäß Dokument)

    Einschränkungen: Blütentee in der Küche kann sich von der "herba" in der Monographie unterscheiden; Wechselwirkungen mit Arzneimitteln bleiben relevant.

    Anmerkung zur Dosis (aus der Literatur): Nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln ohne ärztliche Abklärung anwenden.

    EMA Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC)European Medicines Agency

    EMA: Final assessment report on Hypericum perforatum L., herba (revision 1)

Bilder

Das Hauptfoto befindet sich im Kopf des Steckbriefs. Weitere Aufnahmen erscheinen hier, sobald sie verfügbar sind.

Sicherheit

Bedeutung der Warnungstypen

Der Typ bei jeder Warnung hilft, das Thema zu gruppieren — er bestimmt nicht den Schweregrad selbst (dieser wird durch ein eigenes Etikett angezeigt).

Innerliche Anwendung
Risiken beim Verschlucken, bei Extrakten, bei der Dauer der Anwendung oder der Konzentration bei innerlicher Anwendung.
Wechselwirkungen / Arzneimittel
Möglicher Einfluss auf Arzneimittel oder Wechselwirkung mit einer Behandlung — ziehen Sie Quellen und eine Fachperson zurate.
Rohe Pflanzenteile
Rohe, unreife oder schlecht aufbereitete Pflanzenteile können gefährlich sein.
Toxine und Regulierung
Gehalt an toxischen Stoffen oder regulierten Bestandteilen (z. B. in Destillaten).
Kontakt mit der Pflanze
Reizung der Haut oder Schleimhäute bei Kontakt mit der frischen Pflanze oder dem Saft.
Allergie
Allergische Reaktionen, oft im Zusammenhang mit der Pflanzenfamilie oder einer Sensibilisierung.
Ernte und Kontamination
Kontamination, Verwechslung der Art oder Sammeln an einem ungeeigneten Ort.
  • Lichtempfindlichkeit / ArzneimittelMittlerer SchweregradWechselwirkungen / Arzneimittel

    Johanniskraut kann die Wirkung einiger Arzneimittel und die Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht beeinflussen.