Sand-Thymian
Thymus serpyllum
Weitere Namen: Mateřídouška
Thymianduft; auf Rasenflächen.
Kriechende Stängel, kleine Blätter.
- Familie
- Lamiaceae
- Pflanzentyp
- mehrjährige Pflanze
- Sicherheitsstufe (orientierend)
- Allgemein als sicher anerkannt
Bedeutung der Sicherheitsstufen (Legende aufklappen)
- Allgemein als sicher anerkannt. Typischerweise ein gewöhnliches Kraut bei vernünftigem Sammeln und vernünftiger Anwendung; lesen Sie dennoch stets die konkreten Hinweise im Steckbrief.
- Information. Vorrangig eine informative Stufe — wichtig sind die Details im Text und bei den Warnungen unten.
- Vorsicht. Erfordert erhöhte Vorsicht (Dosierung, Dauer der Anwendung, empfindliche Gruppen, Wechselwirkungen).
- Riskant. Erhebliche Risiken — prüfen Sie Quellen, Gegenanzeigen und gegebenenfalls eine fachliche Aufsicht.
- Nicht unter häuslichen Bedingungen. Es ist nicht ratsam, unter häuslichen Bedingungen ohne Kenntnis und Sicherheit zu experimentieren.
- Hohes Risiko bei innerlicher Anwendung. Besonderes Risiko bei innerlicher Anwendung (z. B. Alkaloide); vermeiden Sie eine langfristige oder unverantwortliche Einnahme.
- Nicht angegeben. Die Stufe ist noch nicht ausgefüllt — verlassen Sie sich auf die einzelnen Warnungen und Verweise unten.

Fotografie na Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0).
Habitus der Pflanze
Schnellüberblick
Zusammenfassung für die praktische Entscheidung; Details finden sich in den Abschnitten unten.
- Sicherheitsstufe
- Allgemein als sicher anerkannt·Details
- Wissenschaftliche Quellen im Steckbrief
- Noch ohne veröffentlichte Einträge
- Wann und was sammeln
- Noch ohne Erntedaten.Gesamte Ernte
- Verarbeitungsmethoden
Tee, Sirup, Honig, Kräuterbündel
Alle Methoden und Rezepte im Steckbrief- Themen und Beschwerden
Atemkomfort, Durchfall und Verdauungsstörungen, Erkältung — allgemeines Wohlbefinden…
Abschnitt Themen · Übersicht der Beschwerden
Identifizierung und Verwechslungen
Kriechender bis niederliegender Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), mit Zweigen von etwa 10–25 cm Länge, die mit gegenständigen, fast sitzenden, elliptischen bis verkehrt-eiförmigen Blättern besetzt sind, deren Rand am Grund bewimpert ist. Der Stängel ist vierkantig und ringsum auf allen vier Seiten behaart (anders als bei verwandten Arten). Die Blüten sind klein, rosaviolett und in dichten, kopfigen Scheinquirlen an den Spitzen der Zweige angeordnet. Die ganze Pflanze ist aromatisch.
Mögliche Verwechslungen und Risiken
Am häufigsten wird er mit dem Arznei-Thymian (Thymus pulegioides) verwechselt, dessen Stängel nur an den Kanten behaart ist (nicht ringsum) und dessen Blätter zahlreichere Drüsen sowie kürzere Wimpern am Grund aufweisen. Der Echte Thymian (Thymus vulgaris), als Gewürz kultiviert, ist ein Halbstrauch mit ausgeprägterem aufrechtem Wuchs und deutlich kleineren Blättern mit eingerollten Rändern. Eine zuverlässige Unterscheidung der nah verwandten Arten der Gattung Thymus erfordert eine Kombination von Merkmalen: die Verteilung der Behaarung am Stängel, die Form der Blattspreite und die Wimpern am Grund.
Ähnliche Kräuter
Themen und Beschwerden
Weitere Themen finden Sie in der Übersicht der Beschwerden und Themen.
- AtemkomfortTraditionell· Traditioneller / kultureller Rahmen
- Durchfall und VerdauungsstörungenTraditionell· Traditioneller / kultureller Rahmen
- Erkältung — allgemeines WohlbefindenTraditionell· Traditioneller / kultureller Rahmen
- Husten und SchleimTraditionell· Traditioneller / kultureller Rahmen
- Immunität — informativer KontextTraditionell· Traditioneller / kultureller Rahmen
- Konzentration und AufmerksamkeitTraditionell· Traditioneller / kultureller Rahmen
- KopfhautTraditionell· Traditioneller / kultureller Rahmen
- Mund und ZahnfleischTraditionell· Traditioneller / kultureller Rahmen
- OhrenkomfortTraditionell· Traditioneller / kultureller Rahmen
- Saisonale allergische BeschwerdenTraditionell· Traditioneller / kultureller Rahmen
- Schnupfen und verstopfte NaseTraditionell· Traditioneller / kultureller Rahmen
- Schwere VerdauungTraditionell· Traditioneller / kultureller Rahmen
- SodbrennenTraditionell· Traditioneller / kultureller Rahmen
- Stress und AnspannungTraditionell· Traditioneller / kultureller Rahmen
- Temperaturempfinden und FröstelnTraditionell· Traditioneller / kultureller Rahmen
- VerdauungTraditionell· Traditioneller / kultureller Rahmen
- Übelkeit und MagenTraditionell· Traditioneller / kultureller Rahmen
Geografisches Vorkommen
Noch ohne Nachweis des Vorkommens.
Ernte
Noch ohne Erntedaten.
Lagerung
- Trocknen(Blatt)
Verarbeitungsmethoden im Kräutersteckbrief
Aufguss oder kurze Extraktion in Wasser; typischerweise ohne langes Kochen.
Ausführliche Beschreibung der Methode (aus dem Katalog)
Im engeren Sinne bezeichnet Tee oft einen Aufguss: Du übergießt das Trockenmaterial mit Wasser knapp unter dem Siedepunkt und lässt es einige Minuten ziehen. Temperatur, Ziehdauer und das Verhältnis von Rohstoff zu Wasser verändern Geschmack und Zusammensetzung des Auszugs.
Vom "Absud" unterscheidet er sich durch die kürzere Einwirkung der Hitze und die geringere Kochintensität; für zarte Blätter und Blüten ist der Aufguss oft besser geeignet als langes Kochen. Beim konkreten Kraut richte dich stets nach der Karte des Krauts, dem Pflanzenteil und den Sicherheitshinweisen — allgemeine Regeln ersetzen nicht die Beurteilung der Art.
Traditioneller Kontext zu dieser Methode: ja·Wissenschaftlicher Kontext zu dieser Methode: nein
Auszug oder Absud mit Süßungsmittel und Eindickung; die Haltbarkeit hängt von Zucker und Lagerung ab.
Ausführliche Beschreibung der Methode (aus dem Katalog)
Sirupe verbinden eine Kräutergrundlage mit Zucker oder Honig und oft mit kurzem Kochen zwecks Konzentration und Hygiene. Die Konservierung hängt stark vom Wassergehalt, vom Zucker und von der Art des Abfüllens in Flaschen ab.
Hausgemachte Sirupe können lebensmittelrechtlichen Vorschriften unterliegen; achte nach dem Öffnen auf eine kühle Lagerung.
Traditioneller Kontext zu dieser Methode: ja·Wissenschaftlicher Kontext zu dieser Methode: nein
Mazeration in Honig (Honigkonserve von Rohstoffen).
Ausführliche Beschreibung der Methode (aus dem Katalog)
Honig als Mazerationsmedium bildet eine viskose Mischung mit eigener Biochemie: niedrige Wasseraktivität, Säuregehalt und die Enzyme des Honigs beeinflussen Haltbarkeit und Geschmack. Traditionell wird er bei zarten Blüten oder Kräutern verwendet, wo man das Aroma mit dem Honig verbinden möchte.
Botulinumtoxin und die Sicherheit von Honig bei Säuglingen sind allgemeine Themen außerhalb des Rahmens eines einzelnen Krauts; die konkrete Mazerationsdauer, die Verhältnisse und die Lagerung legen die Rezeptur und die Quelle fest, nicht diese allgemeine Beschreibung.
Traditioneller Kontext zu dieser Methode: ja·Wissenschaftlicher Kontext zu dieser Methode: nein
Gebundenes Büschel Trockenmaterial oder frisches Kraut (z. B. für Bad oder Dampfinhalation).
Ausführliche Beschreibung der Methode (aus dem Katalog)
Das Kräuterbündel hält das Material zusammen, um es ins Wasser einzutauchen, über einem Topf zu dämpfen oder in der Dusche aufzuhängen. Die Größe des Bündels beeinflusst die Intensität des Auszugs ins Wasser.
Lass es nach dem Gebrauch gut durchtrocknen oder kompostiere es je nach Zustand des Materials.
Traditioneller Kontext zu dieser Methode: ja·Wissenschaftlicher Kontext zu dieser Methode: nein
Traditionelle / spirituelle Verwendung
Getrennt von der Wissenschaft — die Einträge sind kultureller oder symbolischer Natur, keine Heilempfehlungen.
Noch ohne konkrete Einträge.
Wissenschaftliche Erkenntnisse
Jede Aussage hat einen Studientyp und eine Quelle (URL oder DOI), sofern vorhanden. Angaben zur Dosis aus der Literatur sind nur informativ.
Wie man die Etiketten zur Beweiskraft und zum Studientyp liest
Die Etiketten fassen zusammen, wie ein Eintrag im Katalog gekennzeichnet ist — sie sind keine medizinische Bewertung der Wirksamkeit. Lesen Sie bei jedem Eintrag stets die Zusammenfassung, die Einschränkungen und den Quellenverweis.
Beweiskraft
- Evidenzniveau nicht angegeben
- Der Autor des Eintrags hat keine Abstufung angegeben; beurteilen Sie anhand des Texts der Zusammenfassung, der Einschränkungen und des Quellenverweises.
- Beschreibende / orientierende Literatur
- Beschreibende oder fachliche Literatur ohne kontrollierten Gruppenvergleich — eher Kontext als "Wirkungsnachweis".
- Schwache Evidenz
- Studie oder Schlussfolgerung mit erheblichen methodischen Einschränkungen; nur als Signal zum weiteren Lesen zu verstehen.
- Vorläufige Befunde
- Erste oder kleinere Studie — eine interessante Richtung, aber kein endgültiges Urteil über Wirksamkeit oder Sicherheit.
- Mittlere Beweiskraft
- Mittlere Stärke je nach Studiendesign; Einschränkungen bei Stichprobe und Kontext gelten weiterhin.
- Stärkere Evidenz
- Stärkeres Design oder Konsistenz der Ergebnisse im Rahmen der angegebenen Studiengrenzen.
- Übersichtsarbeit / Review
- Eine Übersichtsarbeit fasst mehrere Quellen zusammen; die Qualität hängt von der Methode der Übersicht und dem Fachgebiet ab.
Studientyp
- Erzählender / fachlicher Text
- Fachlicher Text oder Übersicht ohne klassisches Studiendesign.
- In-vitro-Studie
- Experiment in Zellkultur oder Reagenzglas — sagt nichts über die Wirkung im Körper aus.
- Tierstudie
- Tiermodell — die Übertragung auf den Menschen ist nicht selbstverständlich.
- Beobachtungsstudie
- Beobachtung von Gruppen ohne zufällige Zuteilung der Behandlung; kann durch Störfaktoren irreführen.
- Klinische Studie
- Klinische Studie mit Menschen; wichtig sind Stichprobengröße und Kontrollgruppe.
- Randomisierte kontrollierte Studie
- Randomisierte kontrollierte Versuche gehören zu den stärkeren Designs, sofern sie gut durchgeführt sind.
- Übersichtsstudie
- Eine Übersichtsstudie fasst mehrere Arbeiten zusammen — es kommt auf die Regeln der Literaturauswahl an.
- Systematische Übersichtsarbeit
- Systematische Übersichtsarbeit mit klarer Methodik der Suche und Auswahl von Studien.
- Meta-Analyse
- Statistische Verbindung mehrerer Studien; das Ergebnis hängt von den Eingangsdaten und der Heterogenität ab.
- Regulatorische Beurteilung / Monografie (EMA, WHO…)
- Zusammenfassung einer Regulierungsbehörde zu einem Kräuterpräparat — ein anderer Kontext als eine einzelne RCT; oft zu Präparaten, nicht zu hausgemachtem Tee.
- Fachmonografie (Kräuterpräparate)
- Systematische Zusammenfassung der Literatur zu einer Pflanze oder Droge — die Qualität hängt vom Autor und Erscheinungsjahr ab.
Noch ohne veröffentlichte Studieneinträge.
Bilder
Das Hauptfoto befindet sich im Kopf des Steckbriefs. Weitere Aufnahmen erscheinen hier, sobald sie verfügbar sind.
Sicherheit
Bedeutung der Warnungstypen
Der Typ bei jeder Warnung hilft, das Thema zu gruppieren — er bestimmt nicht den Schweregrad selbst (dieser wird durch ein eigenes Etikett angezeigt).
- Innerliche Anwendung
- Risiken beim Verschlucken, bei Extrakten, bei der Dauer der Anwendung oder der Konzentration bei innerlicher Anwendung.
- Wechselwirkungen / Arzneimittel
- Möglicher Einfluss auf Arzneimittel oder Wechselwirkung mit einer Behandlung — ziehen Sie Quellen und eine Fachperson zurate.
- Rohe Pflanzenteile
- Rohe, unreife oder schlecht aufbereitete Pflanzenteile können gefährlich sein.
- Toxine und Regulierung
- Gehalt an toxischen Stoffen oder regulierten Bestandteilen (z. B. in Destillaten).
- Kontakt mit der Pflanze
- Reizung der Haut oder Schleimhäute bei Kontakt mit der frischen Pflanze oder dem Saft.
- Allergie
- Allergische Reaktionen, oft im Zusammenhang mit der Pflanzenfamilie oder einer Sensibilisierung.
- Ernte und Kontamination
- Kontamination, Verwechslung der Art oder Sammeln an einem ungeeigneten Ort.
Noch ohne strukturierte Sicherheitseinträge.